Skip to content
Can Axartell

Can Axartell Rosado Vi de la Terra Mallorca 2025

14,90 €
lieblings-weine.de Zum Shop

Beschreibung

© www.canaxartell.com Can Axartell ist ein recht junges Weingut, das im Nor­dosten Mal­lor­cas unweit der Stadt und des Hafens von Pol­lença liegt. Es gehört zu den fortschrit­tlich­sten Weingütern der Insel und hat zugle­ich eine jahrhun­dertealte Geschichte. Schon in den früh­esten Aufze­ich­nun­gen über die Fin­ca wird der Wein­bau erwäh­nt. Die Grün­dung von Can Axartell liegt fast 800 Jahre zurück und erfol­gte kurz nach der Rücker­oberung der von Arabern beset­zten Insel im Jahre 1229. Auch wenn die Moslems keinen Alko­hol trinken durften und daher den Traube­nan­bau nicht für die Her­stel­lung von Wein genutzt hat­ten, so fan­den die christlichen Erober­er doch einige Wein­berge vor. Auf Can Axartell wurde Wein ange­baut, der im 16. und 17. Jahrhun­dert illus­tren Gästen der Stadt Pol­lença ange­boten wurde. Eben­so bekan­nt war das Olivenöl der Fin­ca, die bis heute über 40 Hek­tar mit Oliven­bäu­men ver­fügt, von denen manche wohl bere­its bei der Grün­dung von Can Axartell vorhan­den waren. Als dem Ham­burg­er Hans-Peter Schwarzkopf und sein­er Fam­i­lie das Are­al gezeigt wurde, fand er jahrhun­dertealte, damals stim­mig konzip­ierte, aber weit­ge­hend zu Ruinen ver­fal­l­ene Hofge­bäude vor. Zu dem Ensem­ble gehörte auch eine von Eseln betriebene his­torische Ölmüh­le sowie eine kleine Kapelle, in der Gottes­di­en­ste für die in der Nähe leben­den Tal­be­wohn­er stat­tfan­den. Fern­er gehörte Brach­land zur Fin­ca, das nur noch von Schafhirten genutzt wurde, sowie ein ehe­ma­liger Stein­bruch und die Reste ein­er Anlage zur Her­stel­lung von Zement. Es bedurfte ein­er Vision, ein­er län­geren Zeitspanne und großer Energie, um aus Can Axartell das Anwe­sen zu machen, das es heute ist. Hans-Peter Schwarzkopf ist Schritt für Schritt vorge­gan­gen, um ein Weingut zu for­men, das für Mal­lor­ca etwas gän­zlich Neues darstellt und das sich trotz­dem sowohl in die Land­schaft inte­gri­erte wie auch in die Tra­di­tion und Kul­tur der Insel. Als 1999 der erste Wein­berg angelegt wurde, hat­te man bere­its die Bioz­er­ti­fizierung beantragt. Der Boden hat­te noch nie eine chemis­che Behand­lung erfahren, und so sollte es auch bleiben. Seit der Pflanzung des ersten Wein­bergs wur­den nach und nach 34 Hek­tar Wein­felder rund um die Fin­ca und 22 weit­ere Hek­tar im Lan­desin­neren unweit der Stadt Vil­lafran­ca de Bonany angelegt. In den Wein­ber­gen ste­hen sowohl heimis­che wie auch zugereiste Reb­sorten. Erst im Laufe des let­zten Jahrzehnts wurde klar, dass Mal­lor­ca über einen ungewöhn­lich reich­halti­gen Reb­sorten­schatz ver­fügt. Die bekan­ntesten roten Reb­sorten sind Cal­let und Man­to Negro. Cal­let war auch die erste, die auf Can Axartell angepflanzt wurde. Prem­sal ist die am häu­fig­sten kul­tivierte weiße Reb­sorte. Giró Ros, Giró Negre, Fogoneu oder Gor­go­las­sa sind weniger bekan­nt. Eine Reb­sorte, deren Herkun­ft noch völ­lig unbekan­nt ist, wurde Pol­lença getauft. Sie rei­ht sich ein in den Ver­such­swein­garten von Can Axartell, in dem all diese Reb­sorten unter anderem in Zusam­me­nar­beit mit der Uni­ver­sität der Balearischen Inseln beobachtet und studiert wer­den. Neben den Reb­sorten der Insel find­en sich auf Can Axartell vor allem mediter­rane Sorten wie Mal­va­sia, Syrah und Monas­trell, aber es gibt auch Parzellen mit Mer­lot, Pinot Noir und Petit Verdot. Während die Wein­berge Jahr für Jahr erweit­ert wur­den, nahm auch der Plan der Weinkellerei Gestalt an. Die entschei­dende Frage war, wie man auf sin­nvolle Weise die Mètode Grave­tat, also die Erzeu­gung von Wein mit Hil­fe der Schw­erkraft und den damit ver­bun­de­nen Verzicht auf das Umpumpen des Weines, in die Tat umset­zen kon­nte. Die Lösung war der Bau der Weinkellerei inner­halb eines auf dem Gelände befind­lichen Stein­bruchs, der wie eine offene Wunde am Berghang wirk­te. Dort also, wo für die Mètode Grave­tat aus­re­ichend Platz über mehr als vier Stock­w­erke Bauhöhe vorhan­den war, kon­nte die Bode­ga errichtet wer­den. Nach Vol­len­dung des Gebäudes wurde der ursprüngliche Hang wieder­hergestellt, indem der Bau mit Erde bedeckt wurde. Inzwis­chen ist der Boden bewach­sen, und das Gelände fügt sich har­monisch in die Land­schaft ein. Da jet­zt alles begrünt ist und die Lin­ien der Umge­bung aufn­immt, ist der Stein­bruch mit­samt der darin ent­stande­nen Bode­ga im Berg ver­schwun­den. Lediglich die gläserne Fas­sade der Emp­fangs­seite öffnet sich ein­ladend zur Land­schaft hin. Die Lage und die Konzep­tion der Bode­ga schafft eine gle­ich­bleibend küh­le Tem­per­atur von 16 bis 18 °C im Inneren des Gebäudes, was sich pos­i­tiv auf die Her­stel­lung und auch auf die Lagerung der Weine auswirkt. Auch die Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er erfreuen sich an diesem Kli­ma, wenn die Som­mer­hitze Mal­lor­cas außer­halb des