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Parusso

Parusso Edition A Langhe Rosso DOC 2020

129,00 €
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Beschreibung

© www.thewalkinggrape.com Über das Weingut. Nur wenige Winz­er im berühmt hochk­las­si­gen Baro­lo-Gebi­et wis­sen so mit ihrem Reb­land umzuge­hen wie Mar­co Parus­so. Hin­ter jede Reb­sorte, vom fruchti­gen Dol­cet­to bis zum noblen Neb­bi­o­lo, set­zt er ein sinnlich­es Aus­rufeze­ichen. Aus­drucksstark und aufreizend – so sind Parus­so-Weine! Mar­co, der Per­fek­tion­ist, kann heute auf ins­ge­samt 18 unter­schiedliche Parzellen zwis­chen Cas­tiglione Fal­l­et­to und Mon­forte d’Alba zurück­greifen, seine ins­ge­samt 23 Hek­tar Wein­berge in besten Lagen und gefragter Bodenbeschaf­fen­heit sind sein ganz­er Stolz. Trotz rasch­er Anfangser­folge (bere­its Mitte der 90er Jahre 3 Gläs­er im Gam­bero Rosso, nen­nun­gen bei Robert Park­er und Spitzen­punk­tzahlen im Wine­spec­ta­tor) wollte der Winz­er in viert­er Gen­er­a­tion mehr. Oft reiste mar­co Parus­so ins Bur­gund, wo er die Geschmei­digkeit des Pinot Noir zu ergrün­den hoffte. Er suchte dieselbe tiefe ele­ganz auch für seinen Baro­lo, nur eben mit der Kraft des Neb­bi­o­lo aus sein­er Grand Cru Lage Bussia. Seine Schwest­er Tiziana unter­stützte ihn bei der entschei­den­den radikalen Verän­derung: Gemein­sam ris­sen sie das alte Weingut ab und kon­nten 2002 ihre neue Kellerei nach neuesten erken­nt­nis­sen und Stand der Tech­nik in Betrieb nehmen. „Es ist wie ein mod­ern­er Oper­a­tionssaal. Wenn die Trauben ein­tr­e­f­fen, kann das notwendi­ge sofort in die Wege geleit­et wer­den,“ sagt Mar­co Parus­so. Und dies nach sein­er speziellen Meth­ode. So kühlt er sein handge­le­senes Traubengut zunächst im Keller und lässt es so zwei Tage vor dem Pressen ruhen – sein­er Beobach­tung nach geben die Trauben dann mehr Farbe und Extrakt ab. Gle­ichzeit­ig entsch­ied er, daß kün­ftig alle seine Weine auf der Mut­ter­hefe reifen. Mit diesem Schritt betrat Mar­co Parus­so absolutes Neu­land im Piemont. Diese Art der Vinifika­tion ken­nt man zwar in der Cham­pagne, aber als Meth­ode bei piemon­te­sis­chen Rotweinen einge­set­zt ist es abso­lut ungewöhn­lich. Wenn die Weine nach der alko­holis­chen Gärung in neue Bar­riques (Mar­co: „Atmende Fäss­er!“) umge­füllt wer­den, geschieht dies bei Parus­so mit der eige­nen Hefe (dem Geläger) aus der ersten Gärung, wo sie weit­ere 2 Jahre beim Wein verbleibt. Hefe ist ein Bak­teri­um und je länger der Wein mit sein­er Mut­ter­hefe in Kon­takt bleibt, desto mehr lebt er. Opti­miert wurde zum sel­ben Zeit­punkt auch das Spitzen­pro­dukt des Weingutes, der Baro­lo „Bus­sia“. Bis dahin waren die Bus­sia- Bestände namens „Roc­che“, „Fiurin“ und „Vigna munie“ jew­eils sep­a­rat als drei Weine aus­ge­baut wor­den. Seit dem Jahrgang 2001 präsen­tiert sie Mar­co Parus­so als einen unglaublich dicht­en Lagen-Baro­lo. Es ist sein meis­ter­w­erk und seine Liebe­serk­lärung an das Piemont, seine Heimat. Der Parus­so Baro­lo Mar­iondi­no ist ein Baro­lo-Vertreter mit per­fek­tem Preis-/Leis­tungsver­hält­nis. Viel Baro­lo für kleines Geld.