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Didier Dagueneau

Didier Dagueneau Pouilly Fumé Pur Sang 2023

126,50 €
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Beschreibung

© Shut­ter­stock Dronivity Das leg­endäre Weingut liegt in der Gemeinde Saint-Andelin am Ober­lauf der Loire. Es wurde durch den bei einem Flugzeu­gab­sturz ums Leben gekomme­nen Didi­er Dague­neau (1956–2008) bekan­nt und berühmt, der auf Grund sein­er unortho­dox­en Leben­sart und Wein­bere­itung­stech­niken schon zeitlebens als “Les enfants ter­ri­bles” beze­ich­net wurde. Er stammte aus ein­er alteinge­sesse­nen Winz­er­fam­i­lie, inter­essierte sich aber in der Jugend mehr für Motoren als Wein. Dague­neau wurde Motor­crossprofi und zählte anfangs der 1980er-Jahre inter­na­tion­al zu den besten Seit­en­wa­gen­fahrern. Er war auch ein bekan­nter Mush­er (Lenker) bei Schlit­ten­hun­deren­nen und gewann Europa- und Welt­meis­ter­schaften. Dann kehrte er in den späten 80er Jahren nach St. Ande­lain zurück, pachtete eine kleinen Wein­berg und begann seine Winz­erkar­riere als Auto­di­dakt. Ohne Kon­takt zu seinem Vater oder anderen Winz­er der Appel­la­tion avancierte er als Außen­seit­er in weni­gen Jahren zum Kultwein­mach­er und wurde inter­na­tion­al bekan­nt. Die Wein­berge umfassen aktuell ca. 11 Hek­tar Rebfläche in der Appel­la­tion Pouil­ly-Fumé. Er entwick­elte das nach ihm benan­nte “Sys­tem Dagueneau”. Der Per­fek­tion­ist entwick­elte seine ure­igene Philoso­phie der Wein­bere­itung per­ma­nent weit­er. Durch Vergärung in Bar­riques und langem Aus­bau auf den Hefen in Stahltanks, Betoneiern oder Demi-Muids erre­ichen die Weine eine hohe Kom­plex­ität mit tiefen min­er­alis­chen Noten, benöti­gen aber auch einige Jahre um ihr wahres Poten­zial zu offen­baren. Vielle­icht der größte Sauvi­gnon den es gibt, nen­nt sich “Astéroide”, der von wurz­elecht­en Sauvi­gnon-Blanc-Reben mit extrem niedri­gen Erträ­gen stammt. Konkret sind es die ersten 18 Rei­hen der Parzelle “La Folie”. Davon wer­den jährlich nur etwa 300 Liter Wein pro­duziert. Dague­neau beschrieb diesen seinen Wein als “natür­liche Schön­heit, die nahe am Wahnsinn liegt”. Die weit­eren Pouil­ly-Fumé-Weine heißen “Pur Sang” und “Silex”, sowie “En Chail­loux” und “Buis­son Rénard”. In Chav­i­g­nol wur­den zwei Mini­parzellen mit ins­ge­samt 0,5 Hek­tar in absoluten Topla­gen erwor­ben, wovon ein Sancerre pro­duziert wird, sowie ein alter Reb­berg in Jurançon namens “Le Jardin de Baby­lon” erworben.