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Wittmann

Wittmann Aulerde Westhofen Riesling Trocken GG 2024

54,50 €
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Beschreibung

© www.weingutwittmann.de Das Weingut Wittmann in West­hofen, ein­er der tra­di­tion­sre­ich­sten Weinorte im Rhein­hes­sis­chen Won­negau, blickt auf eine bemerkenswerte Fam­i­liengeschichte zurück: Urkundlich erst­mals 1663 erwäh­nt, began­nen die Wittmanns im Jahr 1921 eigen­ständig zu kel­tern und in Flaschen zu füllen. Unter Gün­ter und Elis­a­beth Wittmann wurde in den 1980er Jahren früh auf organ­is­chen Wein­bau umgestellt – und bere­its ab 2003 kon­se­quent auf bio­dy­namis­che Wirtschaftsweise nach den Prinzip­i­en von Rudolf Stein­er umgestellt. Unter der Leitung ihres Sohnes Philipp Wittmann, der Anfang der 2000er Jahre die Leitung über­nahm, entwick­elte sich das Weingut zu einem Vor­re­it­er für ökol­o­gis­che Qual­ität in Deutsch­land. Schw­er­punkt ist der Ries­ling: etwa drei Vier­tel der rund 28–30 ha Rebfläche sind mit dieser edlen Reb­sorte bestockt. Die her­aus­ra­gen­den Lagen Morstein, Aulerde, Brun­nen­häuschen und Kirch­spiel, teil­weise als VDP.

GROSSE LAGE® klas­si­fiziert, liefern die Basis für die renom­mierten Großen Gewächse des Haus­es. Ergänzt wird das Sor­ti­ment durch Burgunder‑ und Sil­van­er-Trauben, die mit der­sel­ben Sorgfalt gepflegt wer­den. Im Wein­berg ver­fol­gt das Team um Philipp und Eva Wittmann eine natur­na­he Philoso­phie: selek­tive Han­dlese, enge Rebflächen und bewusst biol­o­gis­che Bodenpflege mit Kom­post und Kräutern. Ziel ist authen­tis­ch­er Ter­roiraus­druck, unter­stützt durch völ­li­gen Verzicht auf syn­thetis­che Mit­tel und ein sen­si­bles Tim­ing im Reifer­echt. Der Aus­bau erfol­gt im his­torischen Gewöl­bekeller von 1829, wo die Weine in großen, meist neu­tralen Holzfässern spon­tan mit natür­lichen Hefen ver­goren und auf der Fein­hefe scho­nend gereift wer­den. Die Gärung ver­läuft langsam und ohne Fil­tra­tion, um sub­tile Tex­tur und Boden­charak­ter zu bewahren. So entste­hen charak­ter­starke, lan­glebige Weine mit klar­er Struk­tur und min­er­alis­ch­er Tiefe. Der VDP.

Gutswein Ries­ling trock­en fungiert als stilis­tis­che Vis­itenkarte: lebendi­ge Zitrus‑ und Pfir­sich­noten, Frische und fein salzige Min­er­al­ität machen ihn zu einem all­t­agstauglichen Ein­stieg. Inten­siv­er zeigen sich die VDP‑»Erste Lage«‑Weine, oft aus Morstein oder Brun­nen­häuschen, die bere­its deut­lich mehr Aus­druck und Kom­plex­ität aufweisen. Die echt­en High­lights bilden die Großen Gewächse wie der Morstein, Aulerde oder Kirch­spiel – kraftvolle, min­er­alisch präzise Ries­linge mit enormer Konzen­tra­tion und Lager­fähigkeit, die mit fein­sten Kräuter­würznoten, flo­ralen Nuan­cen und schieferiger Tiefe beein­druck­en. Der Morstein etwa zeigt sich ele­gant, kom­plex und würzig, während der Aulerde eine außergewöhn­liche Dichte, salzige Min­er­al­ität und Struk­tur offen­bart – Weine, bei denen Herkun­ft spür­bar wird.