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Poliziano

Poliziano Vino Nobile di Montepulciano DOCG 2022

21,25 €
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Beschreibung

© www.carlettipoliziano.com Die Azien­da Poliziano, in der Nähe des trad­tion­sre­ichen Renais­sance-Städtchens Mon­tepul­ciano gele­gen, zählt heute zu den führen­den Wein­erzeugern der Toskana und zu den dynamis­chsten Wei­n­un­ternehmen Ital­iens. Dino Car­let­ti erwarb 1961 ein kleines Landgut mit 22 Hek­tar in ein­er bukolis­chen Land­schaft, die seit jeher zu schwärmerischen Lob­dich­tun­gen Anlass gab. Benan­nt wurde das Landgut nach dem berühmten Renais­sance-Lyrik­er Ange­lo Poliziano zu benen­nen. Fed­eri­co Car­let­ti, Dinos Sohn, hat das Weingut sein­er Fam­i­lie an die Spitze geführt. Dabei hat­te der Agrar­wis­senschaftler bis zu seinem Diplom 1978 beru­flich keinen Kon­takt mit der Welt des Weines gehabt. Das änderte sich an der Uni­ver­sität von Flo­renz, wo er sich mit den Önolo­gen Car­lo Fer­ri­ni und Mau­r­izio Castel­li anfreundete. Bis zum heuti­gen Spitzen­weingut war der Weg noch lang und steinig: Die 1980er Jahre waren für die Weine aus Mon­tepul­ciano und den Pres­tige-Wein, den Vino Nobile, eine schwierige Zeit. Die gesamte ital­ienis­che Wein­welt war im Umbruch. Image und Preise der Mon­tepul­ciano-Weine lagen um Län­gen hin­ter jenen des Chi­anti Clas­si­co, geschweige denn des Brunel­lo, zurück. Doch die Car­let­tis investierten in neue Rebflächen und Keller­ausstat­tung, was zum dama­li­gen Zeit­punkt neben einem hohen Maße an Unternehmergeist eine gehörige Por­tion Opti­mis­mus erforderte. Über 120 Hek­tar Wein­berge in Mon­tepul­ciano und 30 Hek­tar in Scansano befind­en sich heute im Fam­i­lienbe­sitz. Mit Önologe Mau­r­izio Castel­li gelang es Poliziano, als eines der ersten Weingüter in Mon­tepul­ciano, aus einem wenig attrak­tiv­en Vino Nobile einen Wein zu machen, der es qual­i­ta­tiv mit den besten Chi­anti Clas­si­ci aufnehmen kon­nte. Mit der Zeit hat sich die „Selezione Vigna Asi­none“ zu einem her­aus­ra­gen­den Vino Nobile gemausert. Diese Selek­tion von dieser hoch gele­ge­nen Einzel­lage präsen­tiert sich mit ein­er finessen­re­ichen Ele­ganz, die in der Toskana einzi­gar­tig ist.