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Franz Hirtzberger

Franz Hirtzberger Rotes Tor Grüner Veltliner Federspiel 2025

29,90 €
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Beschreibung

© Shut­ter­stock / Kochne­va Tetyana Das Weingut Franz Hirtzberg­er in Spitz zählt zu den großen Namen der Wachau und zu jenen Betrieben, die das Qual­itätsver­ständ­nis dieser Region über Jahrzehnte entschei­dend mit­geprägt haben. In ein­er Land­schaft, in der steile Ter­rassen, karge Urgesteins­bö­den, Donauk­li­ma und handw­erk­liche Präzi­sion eng miteinan­der ver­bun­den sind, ste­ht Hirtzberg­er für eine beson­ders kon­se­quente Inter­pre­ta­tion wachauis­ch­er Herkun­ft. Die Vinea Wachau beschreibt den Namen Hirtzberg­er als prä­gend für den Wein­bau in Spitz; Franz Hirtzberg­er zählt zudem zu den Mit­be­grün­dern der Vinea Wachau, deren Codex bis heute für Herkun­ft­streue und naturbe­lassene Wein­pro­duk­tion ste­ht. Beson­dere Aufmerk­samkeit ver­di­enen die Grü­nen Velt­lin­er des Haus­es. Während viele inter­na­tionale Wein­fre­unde bei Hirtzberg­er zunächst an große Ries­linge aus der Singer­riedel denken, zeigen ger­ade die Velt­lin­er, wie tief­gründig und lan­glebig diese Reb­sorte in der Wachau wer­den kann. Hirtzberg­ers Stil ist dabei nie laut oder vorder­gründig. Die Weine verbinden reife Frucht, feine Würze, min­er­alis­che Span­nung und eine bemerkenswerte innere Ruhe. Sie wirken kraftvoll, ohne bre­it zu wer­den, dicht, ohne an Ele­ganz zu ver­lieren, und besitzen jene Bal­ance, die große Wachauer Smaragd-Weine über viele Jahre tra­gen kann. Im Zen­trum ste­ht vor allem der Grüne Velt­lin­er Honivogl Smaragd, eine der ikonis­chen Inter­pre­ta­tio­nen der Reb­sorte. Honivogl gilt als Spitzen­lage für Grü­nen Velt­lin­er; Fach­han­del und Kri­tik­er führen ihn regelmäßig als einen der großen Weißweine Öster­re­ichs. Für den Jahrgang 2024 ver­gab Fal­staff dem Grü­nen Velt­lin­er Wachau DAC Smaragd Honivogl 99 Punk­te im Wein­guide Öster­re­ich und Nach­bar­län­der 2025/26 — ein klares Sig­nal für die außergewöhn­liche Stel­lung dieses Weins. Auch Vinar­ia hob den Jahrgang 2023 her­vor und beze­ich­nete ihn im Zusam­men­hang mit Hirtzberg­ers Honivogl als einen der besten Grü­nen Velt­lin­er dieses Namens. Die inter­na­tionale Anerken­nung der Hirtzberg­er-Velt­lin­er beruht nicht allein auf hohen Bew­er­tun­gen, son­dern auf ihrer stilis­tis­chen Eigen­ständigkeit. Grün­er Velt­lin­er wird weltweit oft als frisch­er, pfef­friger, unkom­pliziert­er Speisen­be­gleit­er wahrgenom­men. Hirtzberg­er zeigt dage­gen die große, ern­sthafte Seite der Sorte: Sub­stanz, Tiefe, Lager­fähigkeit und Ter­roiraus­druck. Damit ste­hen seine Weine exem­plar­isch für den Anspruch, dass Grün­er Velt­lin­er nicht nur char­mant und zugänglich sein kann, son­dern zur europäis­chen Weißwein­spitze gehört. Entschei­dend ist dabei die Verbindung aus Lage, Ertrags­diszi­plin und Erfahrung. Rieden wie Honivogl, Rotes Tor oder Kirch­weg liefern die Grund­lage; die eigentliche Größe entste­ht jedoch durch Selek­tion, Geduld und ein sehr klares Stil­ge­fühl. Die Weine besitzen oft eine reife gelbe Frucht, kräuter­würzige und pfef­frige Noten, salzige Min­er­al­ität und eine tra­gende Säure­struk­tur. Im besten Fall entste­ht daraus kein vorder­gründig spek­takulär­er Wein, son­dern ein Grün­er Velt­lin­er mit Tiefe, Länge und großer gas­tronomis­ch­er Klasse. Franz Hirtzberg­er gehört damit zu jenen Pro­duzen­ten, die das Bild des öster­re­ichis­chen Weißweins inter­na­tion­al geschärft haben. Seine Grü­nen Velt­lin­er zeigen, dass die Wachau nicht nur Herkun­ft von Charak­ter­weinen ist, son­dern eine Region, in der aus ein­er autochtho­nen Reb­sorte Weltk­lasse entste­hen kann. Ger­ade Honivogl macht deut­lich: Grün­er Velt­lin­er kann groß, lager­fähig, kom­plex und zugle­ich unver­wech­sel­bar öster­re­ichisch sein.